Forstwirtschaft

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Waldland Österreich

Österreichs Wald ist Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum, er liefert erneuerbare Rohstoffe, schafft Arbeitsplätze und Einkommen, spendet sauberes Trinkwasser, ist Hort für Biodiversität, schützt vor Naturkatastrophen und spielt eine entscheidende Rolle im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Diese vielfältigen Aufgaben gilt es nachhaltig durch die Waldbesitzer zu managen, um den Wald und seine wichtigen Funktionen für uns und unsere Nachkommen zu sichern. Holz ist unsere wichtigste erneuerbare Ressource und lässt sich vielseitig einsetzen. Der umweltfreundliche Rohstoff aus den heimischen Wäldern speichert außerdem das Treibhausgas Kohlendioxid und leistet somit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Nahezu die Hälfte der Gesamtfläche Österreichs ist mit Wald bedeckt, mehr als 80 Prozent davon ist in Privatbesitz. Etwa 145.000 Familien besitzen Wald und geben ihn von Generation zu Generation weiter. Damit werden die vielfältigen und nachhaltigen Leistungen des Waldes langfristig und verantwortungsbewusst gewährleistet. Die Waldbesitzer sichern damit nicht nur den Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sondern auch das Einkommen für rund 300.000 Menschen.

Die Fichte ist mit einem Flächenanteil von rund 57,4 Prozent die wichtigste Baumart in Österreich, gefolgt von der Buche mit einem Anteil von 11,9 Prozent.

In den heimischen Wäldern stehen mehr als 1 Milliarde Festmeter Holz. Jede Sekunde produziert der Wald einen Holzwürfel von 1 m³. Jährlich wachsen so 30 Millionen Festmeter zu, wovon nur rund 26 Millionen Festmeter genutzt werden. Es wächst also mehr Holz nach als genutzt wird. Somit bauen sich ständig Vorräte auf - wodurch wir in Zukunft noch stärker auf den Rohstoff Holz setzen können.

Die österreichischen Forstbetriebe sind der beste Garant dafür, dass die Lebensqualität, die uns unsere Wälder auf einzigartige Weise bieten, auch den kommenden Generationen erhalten bleibt.

Getreu dem Motto: Natur nützen. Natur schützen.