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Montecuccoli: Obergrenzen schaffen Wettbewerbsverzerrung in der europäischen Landbewirtschaftung

Die veröffentlichten Legislativvorschläge der Europäischen Kommission zur Gemeinsam Agrarpolitik ab 2014 zeugen von wenig Verständnis für die vielfältigen Leistungen der europäischen Landbewirtschafterinnen und Landbewirtschafter. „Die präsentierten Vorschläge von Agrarkommissar Dacian Ciolos stehen in deutlichem Widerspruch zu seinen Forderungen nach Lebensmittelsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Das Einziehen von Obergrenzen, das so genannte Capping, bringt uns in den Zielen der Agrarpolitik nicht weiter auf dem Weg zu einer starken und souveränen Landwirtschaft in Europa“ kritisiert Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, die angedachten Maßnahmen. „Die stufenweise Kürzung und ein EU-weiter Fixbetrag als Deckelung von national deutlich unterschiedlichen Prämienhöhen schaffen Wettbewerbsnachteile in einem ohnehin bereits verzerrten Markt innerhalb der EU, insbesondere bei Getreideproduzenten. Europas Wälder werden ebenfalls eine maßgebliche Rolle in der Erreichung der Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik hinsichtlich Wertschöpfung, Klima- und Umweltschutz, Wasserversorgung und Landschaftserhaltung, auch in Hinblick auf Europa 2020, spielen. „Forstliche Maßnahmen müssen deshalb einen angemessenen Platz in der zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik haben“, schließt Montecuccoli seine Forderungen an die politischen Entscheidungsträger.